Wenn einem Gläubiger z. B. durch ein Urteil das Recht zugesprochen wird, von dem Schuldner eine Geldsumme einzufordern, dann stellt der Titel das verbriefte Recht dar, auf dessen Grundlage der Gläubiger seinen Zahlungsanspruch gegenüber dem Schuldner durchsetzen kann. Darüber hinaus schützt ein Titel davor, dass die Forderung verjährt.

Ein vollstreckbarer Titel ist also die Grundlage für eine Zwangsvollstreckung. Der Vollstreckungstitel muss die beteiligten Parteien sowie Inhalt, Art und Umfang der Ansprüche des Gläubigers genau bezeichnen.

Begriffe mit dem Buchstaben

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Tabellengläubiger

Ein Tabellengläubiger ist ein Gläubiger im Insolvenzverfahren, beim dem der Zeitpunkt der Leistungserbringung vor Insolvenzeröffnung lag. Ein Tabellengläubiger hat seine Tabellenforderung schriftlich beim Insovlenzverwalter binnen der Anmeldefrist anzumelden. Im Eröffnungsbeschluss wird den Gläubigern eine Anmeldefrist gesetzt. Diese Frist ist keine eine Ausschlussfrist. D.h. nach dem Ablauf dieser Frist eingehende Forderungsanmeldungen werden – unter Umständen mit einem Kostenbeitrag für die nachträgliche Forderungsprüfung (15,- €)  - i.d.R. noch akzeptiert.

Taschenpfändung

Bei einer Sachpfändung kann der Gerichtsvollzieher auch Dinge pfänden, die der Schuldner in Taschen oder ähnlichen Behältnissen (z. B. Brieftasche) mit sich führt.

Wenn einem Gläubiger z. B. durch ein Urteil das Recht zugesprochen wird, von dem Schuldner eine Geldsumme einzufordern, dann stellt der Titel das verbriefte Recht dar, auf dessen Grundlage der Gläubiger seinen Zahlungsanspruch gegenüber dem Schuldner durchsetzen kann. Darüber hinaus schützt ein Titel davor, dass die Forderung verjährt.

Ein vollstreckbarer Titel ist also die Grundlage für eine Zwangsvollstreckung. Der Vollstreckungstitel muss die beteiligten Parteien sowie Inhalt, Art und Umfang der Ansprüche des Gläubigers genau bezeichnen.

Treuhänder

Im Verbraucherinsolvenzverfahren ist ein Treuhänder ein vom Insolvenzgericht bestimmter "Verwalter", der die Insolvenzmasse (bestehend aus dem Vermögen und dem pfändbaren Einkommen des Schuldners) verwertet und an die Insolvenzgläubiger verteilt. Hierzu müssen die Gläubiger ihre Forderung(en) zwingend beim Treuhänder anmelden. Dieser prüft die Forderungen und fasst in einem Bericht die finanzielle Situation des Schuldners zusammen. Die pfändbaren Anteile des Schuldnereinkommens schüttet der Treuhänder in der Regel einmal jährlich an die Gläubiger aus. Der Treuhänder wird in der Regel aus der Insolvenzmasse vor den Gläubigern bezahlt.

Treuhänder im vereinfachten Verfahren

Bezeichnung des Insolvenzverwalters im Insolvenzverfahren über das Vermögen einer natürlichen Person.

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