Auch hier können sie die Anhebung der Pfändungsfreigrenze beantragen. Legen Sie dann den Beschluss des Amtsgerichtes dem Sozialleistungsträger vor. Dieser darf dann im Fall der Pfändung nur noch den Differenzbetrag zwischen Ein­kom­men und Pfändungsfreibetrag an den Gläubiger abführen

 

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TIPP: Wird Ihnen eine Sozialleistung gepfändet, wenden Sie sich umgehend an eine Schuldnerberatungsstelle. Hier erhalten sie kostenlos fachkundigen Rat und Unterstützung.

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  • Pfändung vom Girokonto

Erhalten Sie ALG II, Kinder-, Erziehungsgeld, Mutterschaftsgeld, Leistungen der Pflegeversicherung, Grundrente, Kinder- und Wohngeld, Studienbeihilfen, Sterbe- und Gnadenbezüge, Blindenzulagen oder andere Sozialbezüge, sind die Beträge innerhalb der ersten sieben Tagen nach Kontoeingang geschützt.

 

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TIPP: Auch wenn Ihr Konto gepfändet wurde, muss die Bank Ihnen den gesamten Betrag empfangener Sozialleistungen auszahlen, allerdings nur innerhalb dieser 7-Tage -Frist.

Hinweis: Dieser 7-Tage Schutz greift nur bei Überweisungen auf Ihr eigenes Konto.

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Verwenden Sie diese Mittel unbedingt für Miete, Strom, Lebensmittel und Nebenkosten.

Weigert sich die Bank diese Mittel auszuzahlen, so belegen Sie durch die  Bewilligungsbescheide, dass es sich um Sozialleistungen handelt. Greift dies nicht beantragen Sie sofort (die 7 Tage Frist läuft!) beim Amtsgericht oder per Anwalt  einstweiligen Rechtsschutz.

 

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Hinweis:

Wichtig ist, dass Sie sofort handeln!  Nicht gesicherte Sozialmittel, die gepfändet wurden, sind kaum zurückzubekommen.

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