Drei Schritte in die Schuldenfreiheit

 

Schritt 3:  Restschuldbefreiung

 

Die Beschlüsse des Insolvenzgerichtes sind öffentlich, das bedeutet, dass im Internet Ihr Name und Ihre Adresse genannt wird. Zögern Sie trotzdem nicht dieses Verfahren einzugehen, da es der beste Weg zu einem schuldenfreien Neuanfang ist.

Ihr Arbeitgeber wird in jedem Fall vom Treuhänder angeschrieben, um die pfändbaren Beträge direkt abzuführen. Lohnpfändungen sind kein Kündigungsgrund und häufiger als Sie denken. Nach Verwertung des Vermögens ist gegebenenfalls nur noch Ihr monatliches Einkommen pfändbar.

 

Jetzt wird das Verfahren vom Insolvenzgericht per Beschluss aufgehoben. Das Gericht kündigt die Restschuldbefreiung an.

Sie sind nun einen entscheidenden Schritt zum Leben ohne Schulden weiter.

 

Der Ankündigung der Restschuldbefreiung folgt die sechsjährige Wohlverhaltensperiode, gerechnet vom Zeitpunkt der Eröffnung des Insolvenzverfahrens.

Während dieser Zeit sind Sie verpflichtet:

  

Verstoßen Sie gegen diese Pflichten, oder schummeln Sie, kann Ihnen das Gericht jederzeit die Restschuldbefreiung versagen.

 

Erfüllen Sie Ihre Pflichten, so sind Ihnen alle Schulden innerhalb der EU, die auf der Forderungsliste standen, nach der 6-Jährigen Wohlverhaltensperiode erlassen.

Geschafft! Sie können einen wirtschaftlichen Neubeginn starten.

Die Kosten des Verfahrens tragen Sie.

Mehr dazu lesen Sie im Artikel "Kosten des Verfahrens".

 

 

 

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