Drei Schritte in die Schuldenfreiheit

 

Schritt 3:  Restschuldbefreiung

 

Im dritten Schritt zum Leben ohne Schulden benötigen sie die Zustimmung ihrer Gläubiger nicht. Es beginnt mit dem so genannten vereinfachten gerichtlichen Insolvenzverfahren, an dessen Ende, sofern keine Versagungsgründe vorliegen, die Restschuldbefreiung angekündigt wird.

Im Insolvenzverfahren wird die Insolvenzmasse, d.h. Ihr Sach- und Geldvermögen und Ihr Einkommen, in der Regel durch einen gerichtlich bestellten Treuhänder verwertet. Für Sie bedeutet das, dass bei Ihnen Gegenstände, Vermögen und Lohn gepfändet werden. Der pfändbare Betrag Ihres Einkommens bemisst sich nach ihrem Nettoeinkommen und der Zahl der Unterhaltsberechtigten (z.B. Kinder und Ehegatten).


Der Erlös der Pfändung  wird nach Abzug der Verfahrenkosten, entsprechend der durch den Treuhänder festgelegten Quoten, an die Gläubiger verteilt.

Aktuelle Pfändungstabellen finden Sie in unseren Downloads.

Reicht der Betrag, der Ihnen nach Abzug der Pfänder bleibt, nicht aus, z.B. wegen hoher Miete oder Krankheit, können Sie bei Gericht die Anhebung der Pfändungsfreigrenze beantragen.

Lesen Sie dazu auch den Artikel Ihre Fragen als Schuldner, um sich über unpfändbare Lohnbestandteile und Geldleistungen zu informieren.

 

 

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TIPP zu aktuellen Unterhaltszahlungen

Aktuelle Unterhaltszahlungen haben immer ein Vorrecht und können auch aus ihrem sonst  pfändungsfreien Lebensunterhalt gepfändet werden! Versuchen Sie während der Schuldenbereinigungsperiode eine Herabsetzung der Unterhaltszahlungen zu erreichen.

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