Schritt 2: Gerichtlicher Schuldenbereinigungsplan

Das Gericht informiert Sie über die Äußerungen der Gläubiger. Ist der Plan angenommen, wird er vom Gericht bestätigt. Ein gerichtliches Verfahren ist nicht mehr notwendig. Sie bezahlen nur noch die im Schuldenbereinigungsplan festgelegten Verbindlichkeiten, und nicht mehr die ursprünglichen Forderungen.

Nicht im Plan aufgenommene Forderungen bleiben in voller Höhe bestehen.

 

Scheitert der Plan, weil die Mehrheit der Gläubiger nicht zustimmt, oder einzelne Gläubiger unangemessen benachteiligt würden, schließt sich das vereinfachte Insolvenzverfahren an.

Direkt ins gerichtliche Insolvenzverfahren bei fehlenden Erfolgsaussichten

Ist das Gericht, nach Sichtung Ihrer Unterlagen davon überzeugt, dass der Schuldenbereinigungsplan auch diesmal nicht von den Gläubigern angenommen wird, weil Sie keinerlei verwertbares Vermögen und Einkünfte haben, oder weil die Gläubiger erklärt haben, keiner gütlichen Einigung zuzustimmen, so kann nach Ihrer Anhörung direkt zum 3. Schritt übergegangen werden.

 

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TIPP zur Sicherung der Restschuldbefreiung:
Wird der Antrag vom Gläubiger gestellt, entfällt dieser Teil. Es kommt für Sie zum ungünstigeren Insolvenzverfahren OHNE Restschuldbefreiung. Reichen Sie JETZT Ihren Antrag nach, und sichern Sie sich so die Möglichkeit der Restschuldbefreiung!

 

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Unternehmen Sie nun den 3. Schritt zum Verbraucherinsolvenzverfahren mit Restschuldbefreiung.

 

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TIPP

Schildern Sie dem Gericht detailliert, warum die außergerichtliche Einigung erfolglos verlaufen ist.

TIPP

Sind Familienangehörige Bürgen oder Mitschuldner? Hier im gerichtlichen Schuldenbereinigungsplan ist es möglich, sie mit einzubinden.

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