Tipps für Arbeitnehmer - So schützen Sie sich

 

Werfen Sie auch einen Blick auf das Zahlungsverhalten des Unternehmens. Denn Verhandlungen mit den Zulieferern werden schwerer, wenn die finanziellen Mittel nicht mehr ausreichen, um Rechnungen zu begleichen. Mahnungen sind die Folge. Sollten diese Zahlungsengpässe über einen längeren Zeitraum anhalten, sperren Banken vermehrt die Konten. Verringert sich also die Anzahl der Banken oder finden Wechsel zu weniger anspruchsvollen Instituten statt, sind dies potentielle Hinweise auf eine Finanzkrise. 

Finanzielle Engpässe machen sich meist zuerst im Management bemerkbar. Um möglichst schnell wieder flüssig zu werden, wird Betriebsvermögen veräußert oder neues Beteiligungskapital gesucht.

 

So kommt es sehr häufig zum Wechsel der Gesellschafter oder in der Geschäftsführung. Qualifizierte Mitarbeiter treten zurück oder scheiden aus dem Unternehmen aus.

 

In einem größeren Unternehmen ist es meist schwierig, Einblicke in die jeweiligen Abteilungen zu bekommen. Sollten Ihnen aber in den für Sie einsehbaren Bereichen vermehrt Ungereimtheiten auffallen, sprechen Sie Ihren Arbeitgeber darauf an.

 

 

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Hinweis:

Kontrollieren Sie besonders den Eingang Ihres Gehalts. Wird das Gehalt häufig unpünktlich oder gar nicht mehr gezahlt, sollten Sie, wie im Kapitel "Lohn in der Insolvenz" beschrieben,  handeln.

 

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