Tipps für Arbeitnehmer - So schützen Sie sich

 

Während des Arbeitsverhältnisses

Auch wenn Sie sich noch so gut über Ihren zukünftigen Arbeitgeber informiert haben oder bereits einige Jahre im Unternehmen tätig sind, ist es ratsam, Augen und Ohren offenzuhalten. Denn auch hier gibt es mögliche Zeichen, die zwar alleine noch keine Aussagekraft haben, in der Masse aber zur Vorsicht raten.

Häufige Einsparungen in dem Bereich Mitarbeiter bekommen Sie direkt am eigenen Leibe zu spüren. Langfristig geplante Weiterbildungsmaßnahmen und Sonderzulagen, wie Urlaubs- oder Weihnachtsgelder, werden gestrichen, Kurzarbeit oder gar Urlaub aufgrund schwacher Auftragslage angeordnet. Auch ein häufiger Wechsel Ihrer Vorgesetzten oder Ihrer Kollegen kann auf finanzielle Probleme zurückzuführen sein.

 

Werfen Sie einen Blick auf den Produktionsablauf und das Produkt selbst. Sind die Maschinen, Instrumente und Werkzeuge auf dem neuen Stand oder werden defekte Geräte überhaupt noch ersetzt? Werden bereits geplante und überfällige Investitionen nicht mehr vorgenommen? Ein häufiges Anzeichen sind auch ständig wechselnde Zulieferer, da die vorherigen nicht mehr pünktlich oder gar nicht mehr bezahlt werden konnten. Um auf dem Markt überhaupt noch konkurrenzfähig zu bleiben, werden nicht selten Einsparungen aufseiten des Produkts vorgenommen.

 

Hinterfragen Sie, ob das Produkt überhaupt noch zeitgemäß ist und mit konkurrierenden Produkten auf dem Markt mithalten kann.

 

Einsparmaßnahmen werden auch um das Produkt herum vorgenommen. Die Verkürzung der Service-, Geschäfts- und Garantiezeiten sind hier beliebte Sofortmaßnahmen. Ist die Auftragslage schlecht, wird häufig auch ohne festen Auftrag vorproduziert. Die vorproduzierten Produkte füllen das Lager und werden dann zu enorm günstigen Konditionen verkauft. Skontoabzüge werden ohne lange Verhandlungen sofort eingeräumt und Sonderwünsche ohne Aufpreis akzeptiert.

 

 

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