Arbeitnehmer - Rechte in der Insolvenz

 

Von A, wie Arbeitsvertrag, bis Z, wie Zuweisung von Urlaub erklärt Ihnen der Insolvenzratgeber hier Ihre Rechte als Arbeitnehmer im Insolvenzverfahren Ihres Arbeitgebers, damit Sie nicht Halbwahrheiten und Gerüchten aufsitzen. Ist das Insolvenzverfahren des Arbeitgebers eröffnet, so kann es eine Vielzahl von Reibungspunkten geben, da die Interessen der verschiedenen Parteien (Insolvenzverwalter, Arbeitnehmer und Gläubiger) naturgemäß sehr unterschiedlich sein können.

Mehr Informationen zum Thema Arbeitsplatz und Kündigung erhalten Sie hier.

Als Arbeitnehmer, dessen Arbeitgeber fällige Löhne oder Gehälter nicht mehr zahlen kann, haben Sie grundsätzlich die gleichen Rechte wie andere Gläubiger. Besonders in der Gläubigerversammlung können Sie wichtige Informationen zum Insolvenzverfahren direkt vom Insolvenzverwalter und evtl. vom Schuldner erhalten. Nehmen Sie diese Möglichkeit wahr.

 

 

 

 

Änderung des Arbeitsvertrags

Durch Änderung der Vertragsbedingungen (z. B. höhere Wochenarbeitszeit, weniger Urlaubsgeld) kann der Insolvenzverwalter versuchen, Arbeitsplätze zu erhalten. Vertragsänderungen bedürfen Ihrer Zustimmung.

 

 

Auskunftspflicht

Der Schuldner selbst und die derzeitigen Angestellten eines Unternehmens sind dem Insolvenzverwalter auskunftspflichtig. Auch ehemalige Angestellte müssen ihm Fragen bezüglich des insolventen Unternehmens beantworten. Voraussetzung ist, dass diese nicht länger als zwei Jahre (vor Stellung des Insolvenzantrags) aus dem Betrieb ausgeschieden sind.

 

 

 

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