Maßnahmen bei Forderungsausfall

So schützen Sie sich bei der Existenzgründung

Was Sie müssen Sie bei der Existenzgründung berücksichtigen?

Sie haben sich vorgenommen, ein Unternehmen zu gründen? Es gibt leider keine Zauberformel um Ihren Geschäftserfolg zu garantieren. Die Neugründung eines Unternehmens birgt neben den Chancen auch viele Risiken und nicht jeder Betrieb überlebt die ersten Jahre.

Nach einer Studie der Creditreform Wirtschaftsforschung waren 2007 beinahe 33% der Unternehmensinsolvenzen Betriebe, die weniger als vier Jahre existierten.

 

Gerade an die Gründer selbst werden enorme persönliche Anforderungen gestellt. Hohe Einsatzbereitschaft und die Bereitwilligkeit, die volle Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen, sind selbstverständlich. Ausreichendes Fachwissen und ein gut durchdachtes Konzept kommen als existenzsichernde Voraussetzungen hinzu.

 

Erstellen sie sich hierzu einen Businessplan. Darunter versteht man die schriftliche Darlegung der Unternehmenziele, der Voraussetzungen und Maßnahmen für einen bestimmten Zeitrahmen. Sie sollten diesen Businessplan sehr sorgfältig und detailliert anlegen, da er Ihr Richtungsgeber und Strategiepapier ist. Abgesehen davon benötigen Sie den Plan um Geldgeber von Ihrer Geschäftsidee zu überzeugen.

Hinweis: Erkundigen Sie sich in dieser frühen Phase nach Fördermitteln. Frühzeitig, da die Bedingungen dieser Mittel sehr unterschiedlich sind. Manche Gelder müssen vor der Unternehmensgründung beantragt werden, andere sind erst mit Eröffnung des Unternehmens beantragbar.

 

Besonders die gewissenhafte und vollständige Ermittlung des kurz- und langfristigen Kapitalbedarfs ist das Grundgerüst für einen funktionierenden Betrieb. Die meisten Existenzgründer berücksichtigen bei ihren Planungen, dass gerade in der ersten Zeit nach der Gründung noch nicht mit stetigen und sicheren Einnahmen zu rechnen ist. Wie lang diese Etablierungsphase am Markt tatsächlich andauern kann, wird allerdings von vielen unterschätzt.

Als Grundlage für die Existenzgründung sollte Eigenkapital dienen. Nur mit ausreichender Liquidität können Sie flexibel und schnell reagieren. Ebenso erhöht eine hohe Eigenkapitalquote Ihre Kreditwürdigkeit und die Chance auf günstige Konditionen. Bei einem Einzelunternehmen ergibt sich das Eigenkapital aus der Differenz zwischen dem Betriebsvermögen und den Schulden. Ihre Eigenkapitalquote sollte mindestens 20 % betragen.

 

Eigenkapitalquote in %= (Eigenkapital x 100)/ Bilanzsumme

 

 

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