13.04.12 Schlecker-Investoren: Nicht alle Bewerber wollen Paketlösung |
Kategorie: Insolvenzverfahren |
Nicht alle der drei heißen Kandidaten für die angestrebte Schlecker-Rettung sind an einer Paketlösung interessiert.
«Einer will alles, der andere nur Teile des Ganzen», sagte Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz der «Südwest Presse» (Donnerstag). Bislang war die Rede von drei gleichwertigen engeren Bewerbern, die in ihren Konzepten sehr unterschiedlich seien. Die Prüfung der Angebote werde dauern, geklärt werden müsse auch, ob der neue Eigentümer alle Filialen übernehmen wolle, hieß es in dem Bericht. «Aber wir sind im Plan», sagte Geiwitz, der bis Ende Mai zu einem Abschluss kommen will.
Zu den drei Bewerbern in der engeren Wahl gehört der osteuropäische Finanzinvestor Penta. Er hatte bereits signalisiert, nicht unbedingt die ganze Gruppe übernehmen zu wollen. Die Insolvenzverwaltung prüfe grundsätzlich jede Option, favorisiere aber eine Gesamtlösung. Nach einem drastischem Filialenabbau und tausenden Kündigungen sind nur noch rund 13 500 Mitarbeiter bei der insolventen Drogeriekette in Deutschland beschäftigt.
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