Der Mieter zahlt nicht mehr


Zur Erlangung der rückständigen Miete beantragen Sie einen Mahnbescheid oder Vollstreckungsbescheid

Nach zwei ausbleibenden Monatsmieten haben Sie das Recht, fristlos zu kündigen.

Die ausgesprochene Kündigung ist Voraussetzung dafür, rechtswirksam zu einer Räumung zu kommen. Wird über den Mieter ein Insolvenzverfahren eröffnet, dann gilt eine Kündigungssperre.

Kündigungsmöglichkeiten bestehen nach den §§ 543 Abs. 2 Nr. 3, 569 Abs. 3 BGB (Vermeidung Sperrwirkung des § 112 InsO bzw. allgemein zu hoher Rückstände).

 

Mit der fristlosen Kündigung fordern Sie den Mieter auf, die Mieträume binnen 3 Tage im vertragsgemäßen Zustand zu übergeben.

 

Reagiert der Mieter nicht, so können Sie auf Herausgabe der Mieträume klagen (sog. Räumungsklage). Hierzu muss, am besten vom Anwalt, eine Klageschrift formuliert werden.


Mehr zum Thema Kosten im Mahnverfahren

 

Mehr zum Thema Vollstreckungsbescheid und Pfändung von Gerichtsvollziehern

 

Vermieter in Finanznöten 

Die wenigsten Vermieter kalkulieren mit  Kosten für Anwalt, Gericht oder Zwangsräumung. Räumungsklage und Mahn-/Vollstreckungsverfahren ziehen sich in der Regel über Monate hinweg. Ihnen fehlen in dieser Zeit die Mieteinnahmen.

 

Mietschulden und -rückstände können Sie auch von einem Inkasso-Dienstleister einziehen lassen. Lesen Sie hier "Eine Einführung in das Inkasso"



Versuchen Sie mit dem Anwalt eine Stundung des Honorars oder Ratenzahlung zu vereinbaren.

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