So schützen Sie sich

So vermeiden Sie eine Liquiditätskrise

Ein Liquiditätsengpass bedeutet immer ein Minimum an Handlungsspielraum zu haben. Mahnungen häufen sich, Lieferanten verlangen Vorkasse, die Bankkonditionen verschlechtern sich.

Ihre Ist- Situation

 

1.Erstellen Sie einen Plan der monatlichen Ein- und Auszahlungen.
Vergessen Sie nicht Schuldentilgungen und Steuern mit einzubeziehen, ebenso wie Werbung, Energiekosten und geplante Investitionen.

 

 

Das nächste Geschäftsjahr: die Umsatzschätzung
Um die voraussichtlichen Einnahmen abzuschätzen, teilen Sie entweder den Vorjahresbetrag durch 12 (bei etwa gleichbleibendem Auftragsvolumen) oder schätzen diesen auf Grundlage der bereits vorhandenen Aufträge und abgegebenen Angebote. Erzielen Sie  darüber hinaus Gewinne aus Vermietung, oder Geldanlagen?

 

2. Der Kassensturz

Rechnen Sie die tatsächlich vorhandenen Mittel ( Kasse, Bankkonten )zusammen.

Ziehen Sie die Ausgaben von der Summe der Einnahmen und der Kassenbestände ab.

   

3. Unter- oder Überdeckung?

Ergibt sich ein Einnahmeüberschuss (Überdeckung), so können Sie einigermaßen ruhig in die Zukunft blicken.

Sind die Ausgaben höher als die Einnahmen spricht man von Unterdeckung. Betrifft dies nur einige Monate, so errechnen Sie den kumulierten Saldo, indem Sie zu den einzelnen Monatssalden in einer separaten Zeile die Salden der Vormonate addieren. Beziehen Sie in Ihre Salden auch z.B. Bank- oder Kassenguthaben, Kontokorrentkredit mit ein, die Sie nutzen können um Ihre Rechnungen zu bezahlen.

 

Ist die verfügbare Liquidität immer negativ sollten Sie spätestens jetzt mit unseren Tipps Gegenmaßnahmen ergreifen.

 

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Summary Box

Auch bei Ausbleiben einer Forderung stehen Ihnen Möglichkeiten offen, um Ihre Handlungsfähigkeit zu bewahren: Überbrückungsfinanzierung oder Factoring.