Zwangsvollsteckung: Eidesstattliche Versicherung

 

Die Höhe der pfändbaren Beträge ersehen Sie aus der Pfändungstabelle.

Bei einem Kreditinstitut gepfändete Guthaben dürfen erst zwei Wochen nach Zustellung des PfÜB an Sie weitergeleitet werden. Daneben gibt es einen besonderen Schutz für Sozialleistungen; diese dürfen innerhalb der ersten 7 Tage nach Eingang nicht gepfändet werden.

Um diese Zeit nicht ungenutzt verstreichen zu lassen, können Sie auch über den Gerichtsvollzieher ein vorläufiges Zahlungsverbot erwirken. Damit wird dem Drittschuldner (der Bank) und dem Schuldner angekündigt, dass eine Pfändung  ansteht, und daher an den Schuldner nicht mehr ausgezahlt werden darf. Der Schuldner darf die Forderung nicht mehr einziehen.

So ist Ihre Forderung vorerst gesichert, bis das Gericht den Pfändungsbeschluss erlassen hat.

Zu den Kosten:
Pfändungs- und Überweisungsbeschluss kostet 15,00 Euro
Zustellung durch den Gerichtsvollzieher kostet ca. 20 Euro

Eine ausführliche Kostentabelle der Gerichtsvollzieher finden Sie hier # 1.3.1

Neben der Kontopfändung können Sie auch Herausgabe- oder Lieferansprüche pfänden lassen. Auch andere Vermögenswerte (z. B. Steuererstattungen) sind pfändbar. Hier sind Sie gut beraten, einen Anwalt hinzuzuziehen.

Hat der Schuldner einmal eine eidesstattliche Versicherung abgegeben, kann er erst nach drei Jahren zur erneuten Abgabe gezwungen werden.

Bestehen berechtigte Anhaltspunkte, dass der Schuldner zu Vermögen gekommen ist oder hat dieser den Arbeitgeber gewechselt, so können Sie auch vor Ablauf der 3-Jahres-Frist eine erneute Abgabe der EV verlangen.

 

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