Pfändung des Girokontos
Um z.B. das Ihnen bekannte Girokonto des Schuldners zu pfänden, benötigen Sie auch einen Pfändungs- u. Überweisungsbeschluß. Diesen können Sie beim Rechtspfleger des Amtsgerichts beantragen. Nach Prüfung wird dieser dem Schuldner und Drittschuldnern (z.B. Bank) zugestellt. Der Gläubiger muss sich nun innerhalb einer Frist von zwei Wochen äußern.

 

Um diese Zeit nicht ungenutzt verstreichen zu lassen können Sie  über den Gerichtsvollzieher ein vorläufiges Zahlungsverbot erwirken. Damit wird dem Drittschuldner (der Bank) und dem Schuldner angekündigt, dass eine Pfändung  ansteht, und daher an den Schuldner nicht mehr ausgezahlt werden darf. 

 

So ist Ihre Forderung vorerst gesichert bis das Gericht den Pfändungsbeschluss erlassen hat.

 

Sach- oder Mobiliarpfändung, Taschenpfändung:

Es kann in bewegliche Sachen (z.B. Antiquitäten, Kunstgegenstände, Mobiliar, HiFi- Anlagen) des Schuldners vollstreckt werden.

 

Nach Zustellung des Vollstreckungsbeschlusses durch den Gerichtsvollzieher können Sie pfänden (lassen).

 

Der Gerichtsvollzieher verwertet die Pfänder durch öffentliche Versteigerung. Vorgefundenes Geld geht direkt an Sie über. Vom Erlös werden zunächst die Kosten des Gerichtsvollziehers bezahlt, der Rest geht an Sie.

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Zwangsvollstreckung: Eidesstattliche Versicherung 

Forderungen gegen private Schuldner

Forderungen gegen Unternehmen

 

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