Die Forderungspfändung

Pfändung von Lohn/Gehalt

Vorteilhaft ist eine Lohn-/Gehaltspfändung direkt beim Arbeitgeber des Schuldners.

 

Bei der Lohn/Gehaltspfändung wird die zuerst angemeldete Pfändung zunächst voll befriedigt, dann erst werden (falls noch Geld vorhanden) die nächsten Gläubiger ausbezahlt.
Dem Schuldner kann a.G. einer Lohn/Gehaltspfändung nicht gekündigt werden.

 

So gehen Sie vor:
Kennen Sie die Adresse des Arbeitgebers, bei dem der Schuldner beschäftigt ist, beantragen Sie bei Gericht, dass dort eine Lohnpfändung vorgenommen wird.
Das Gericht verfasst einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss, dieser muss dem Arbeitgeber zugestellt werden.

 

 

Hat der Arbeitgeber den Beschluss erhalten, muss er den pfändbaren Teil des Arbeitseinkommens vom Lohn/Gehalt des Schuldners abzweigen und direkt an Sie überweisen.

 

In den ersten 14 Tagen nach Erhalt des Pfändungsbeschlusses muss der Arbeitgeber eine Erklärung abgeben, in dem die Lohn-/Gehaltsansprüche des Schuldners und die pfändbaren Beträge aufgeführt sind. Diese sind vom Arbeitgeber korrekt zu errechnen.
Überweist er Ihnen zu wenig, macht er sich schadensersatzpflichtig.

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Pfändung des Girokontos und Sach-, Mobiliar- und Taschenpfändung  

Zwangsvollstreckung: Eidesstattliche Versicherung 

Forderungen gegen private Schuldner

Forderungen gegen Unternehmen


 

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