Maßnahmen bei Forderungsausfall

Forderungsausfall gegenüber Unternehmen

 

Sicherungsrechte

Sind in Ihren Geschäftsbedingungen verlängerte oder erweiterte Eigentumsvorbehalte zur Sicherung Ihrer Ansprüche enthalten?

Bei einem einfachen Eigentumsvorbehalt bleiben Sie rechtlicher Eigentümer der verkauften Sachen, dieser kommt dann in Betracht, wenn der Käufer die Sachen selber verwendet, beispielsweise bei Dingen des Betriebsvermögens wie Maschinen.

Sind die von Ihnen verkauften Sachen zum Weiterverkauf oder zur Weiterverarbeitung bestimmt, so sind die verlängerten und erweiterten Eigentumsvorbehalte geeignete Maßnahmen zur Sicherung Ihrer Ansprüche.

Bei einem verlängerten Eigentumsvorbehalt ist Ihr Kunde Zwischenhändler und liefert seine Waren an einen Dritten.

Mit einem verlängerten Eigentumsvorbehalt gestatten Sie die Weiterveräußerung an den Dritten, der damit wirksam Eigentum erwerben kann. Im Gegenzug dafür erhalten Sie den - quasi gepfändeten - Anspruch Ihres Kunden gegen den Dritten.

 

Mit einem erweiterten Eigentumsvorbehalt sichern Sie Ihre Ansprüche, wenn Ihr Kunde die erworbenen Sachen weiterverarbeitet.

 

Wie Sie diese Sicherungsrechte beim insolventen Unternehmen geltend machen, erfahren Sie hier

 

Außergerichtlich handeln: Das Mahnverfahren

Sie können über das Mahnverfahren zu einer Feststellung Ihrer Forderungen gelangen.

Vorteil des Mahnverfahrens: Es ist schneller und kostengünstiger und insbesondere dann zu empfehlen, wenn der Gegner erwartungsgemäß nicht dem Anspruch widerspricht.Legt der Schuldner keinen Widerspruch gegen den Mahnbescheid ein, so können Sie bei Gericht den Erlass eines Vollstreckungsbescheides beantragen.

 

Soweit der Gegner Ihren Ansprüchen widerspricht, mündet es im regulären Klageverfahren.  


Gerichtliche Feststellung Ihrer Forderungen

Als Erstes brauchen Sie ein gerichtliches Urteil, um die Ansprüche später auch durchsetzen zu können.

 

Durchsetzung Ihrer Forderungen

Sind Ihre Forderungen mittels Urteil festgestellt worden und rechtskräftig, handeln Sie umgehend und setzen Sie Ihre Forderungen mithilfe von Zwangsvollstreckung per Vollstreckungstitel durch.

Bei dieser sog. Einzelzwangsvollstreckung zählt das Prinzip: Der Schnellste gewinnt. Beispiel für eine Einzelzwangsvollstreckung ist die Pfändung.

 

 

 

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