Auszahlung an die Gläubiger

Zur Vorbereitung der Auszahlung erstellt der Insolvenzverwalter ein Schlussverzeichnis und eine Schlussrechnung. Das Muster einer Schlussrechnung können Sie hier einsehen Download

Mit Zustimmung des Insolvenzgerichts wird ein Schlusstermin ( § 197 InsO) angesetzt, der zur Erörterung der Schlussrechnung des Insolvenzverwalters dient. Gegebenenfalls wird bei dieser Gelegenheit über nicht verwertbares Vermögen des Schuldners entschieden oder es können Einwendungen gegen das Schlussverzeichnis vorgebracht werden.  

 

Sehen Sie hier das vereinfachte Muster einer Schlussrechnung.

 

Erst danach erfolgen die eigentlichen Zahlungen an die Insolvenzgläubiger. Nach Vollziehung der Schlussverteilung wird das Insolvenzverfahren aufgehoben ( § 200 InsO).

In seltenen Fällen kommt es nach dem Schlusstermin noch zu Nachtragsverteilungen, wenn wider Erwarten noch Insolvenzmasse aufgefunden wird ( § 203 InsO).

Überschuss aus der Insolvenzmasse (also es ist mehr Geld vorhanden, als den Gläubigern ausgezahlt wird) steht bei einer GmbH den Gesellschaftern zu.

 

Das könnte Sie auch noch interessieren:

Forderungsausfall in der Buchhaltung / Steuerliche Berücksichtigung

So schützen Sie sich vor künftigen Zahlungsausfällen

Ihre Fragen als Gläubiger

..................................................................................................................................................................

direkt zum Ablauf des Insolvenzverfahrens

direkt zu Anfechtung und Rückschlagsperre

direkt zum Ablauf des Regelinsolvenzverfahrens

direkt zu Verbraucherinsolvenzverfahren

direkt zu Ausschüttung im Insolvenzverfahren

Auszahlung an die Gläubiger

direkt zu Ende des Insolvenzverfahrens

..................................................................................................................................................................

 

zurück zur Übersicht "Forderungsausfall"