Wer ist beteiligt?

Meist gibt es als „Unternehmenssanierer“ oder „Krisenberater“ auftretende Geschäftsleute, einen im Ausland wohnenden Käufer, oft ein Anwalt, um dem ganzen einen seriösen Anstrich zu geben, ggfs. einen Notar im Ausland.

 

Die rechtlichen Folgen für Sie als  verkaufenden Geschäftsführer:

 

 

  • die Insolvenzantragspflicht nach § 64 GmbHG erlischt nicht mit dem Verkauf oder der Verlegung des Unternehmenssitzes ins Ausland. Dies trifft auch dann zu, wenn Sie als Geschäftsführer kurz vor dem 'Ende' entlastet werden.

  • Erbringt ein Gläubiger oder ermittelnde Staatsanwalt den Beweis, dass der Kaufvertrag abgeschlossen wurde um Gläubiger zu schädigen, gilt der Vertrag als sittenwidrig und somit als unwirksam. Die Bestellung des neuen Geschäftsführers ist unwirksam.

  • Insolvenzverschleppung, Betrug, Untreue, Bankrott, Verletzung der Buchführungspflicht, und weitere Insolvenzstraftaten begangen durch Sie als Geschäftsführer kommen in Betracht.

  • Kommt es zu einer Verurteilung im Sinne dieser Punkte greift  § 6 GmbHG - Sie erhalten Berufsverbot als Geschäftsführer.

  • Als Geschäftsführer haften Sie persönlich für alle Schäden, die sich aus der Verletzung Ihrer Geschäftsführer-Pflichten ergeben.

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