H - Hartz IV

Sprechen Sie umgehend mit ihrer Bank und Versicherung, wenn ihr Gehalt sinkt oder Arbeitslosigkeit droht. So kann z.B. mit einer längeren Laufzeit die monatliche Belastung verringert werden. Prüfen Sie (oder wenden Sie sich an die Verbraucherzentrale) vor erneuter Unterschrift die Vertragsbedingungen genau.

Wir haben hier für Sie Tipps zusammengestellt, wie Sie nicht in die Schuldenfalle geraten.

 

 

Haushaltsbuch

Noch immer das beste Mittel, um den Überblick über die eigenen Finanzen zu behalten: Führen Sie ein Haushaltsbuch. Dort werden die Ausgaben und Einnahmen notiert, größere Anschaffungen geplant.

Ist Ihnen ein papierenes Heft zu altmodisch  können Sie ihr Haushaltsbuch auch online führen.

 

 

I – Internetshopping

Achten Sie bei Einkäufen über das Internet, dass persönliche Daten nur über gesicherte Seiten weitergegeben werden. Diese erkennt man daran, dass sie mit "https" beginnen.

Beachten Sie, dass Sie gemäß Fernabsatzgesetz online gekaufte Waren innerhalb von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zurückgeben dürfen.

 

J - Jugendliche & Geld

Ausgehen, Telefonieren und das Ouftit, dafür geben Jugendliche am meisten Geld aus.

Damit aus dem Konsumdruck kein Schuldenberg erwächst ist Initiative angesagt:

Finanztipps für Jugendliche mit und ohne Schulden finden Sie hier

Einen interaktiven Budgetplaner für Jugendliche finden Sie hier

Ein Forum für Jugendliche mit Verbraucherfragen zu Handy und Internet finden Sie hier

Mehr  Informationen für Eltern und Erzieher finden Sie hier

 

 

K - Kindergeld

Die Erhöhung des Kindergelds zum 01.01.2009 ist noch in der Schwebe. Voraussichtlich werden HartzIV Empfänger nicht von der geplanten Erhöhung  (10 Euro pro Kind) profitieren können, da ihnen die Erhöhung auf das Einkommen angerechnet wird.

Für Großfamilien gelten höhere Kinderfreibeträge und besondere Fördersätze. Für das vierte Kind und jedes weitere gibt es monatlich 179 statt 154 Euro.

 

 

Kinderzuschlag

Der Kinderzuschlag ist eine Ergänzungsleistung zum Kindergeld, die ab Januar 2005 für minderjährige und seit Juli 2006 für unter 25 Jahre alte, unverheiratete Kinder in Familien mit nicht ausreichendem Familieneinkommen gezahlt wird.

Mehr dazu

 

  

L - Lohn umwandeln

Monatlich mehr Netto können Arbeitnehmer erzielen, wenn der Arbeitgeber den Kindergartenplatz oder Jobtickets für den öffentlichen Nahverkehr bezuschusst. Durch Steuervorteile besonders attraktiv ist die betriebliche Altersvorsorge, wenn Teile des Bruttogehalts umgewandelt werden und in einen Altersvorsorge-Vertrag fließen

 

 

M – Mietschulden

Mietschulden ebenso wie Energieschulden, gefährden Sie unmittelbar in Ihrer Existenz. Mietschulden können schnell zur Kündigung der Wohnung führen.

Ihr dringlichstes Anliegen muss es daher sein die Miete zu bezahlen.

Das Sozialamt kann Ihnen, wenn akute Obdachlosigkeit droht, einmalige Beihilfe oder Darlehen zur Begleichung der Mietrückstände gewähren werden. So kann die Zwangsräumung vermieden werden.

 

Unser Rat: Sind Sie in einer finanziellen Notsituation suchen Sie das Gespräch mit dem Vermieter. Bieten Sie ihm eine Ratenzahlung an. Wenn Sie keine Rate aufbringen können, versuchen Sie eine Stundung (Ruhendstellung) der Mietrückstände zu vereinbaren.

 

 

N - Nominalzinssatz

Unter dem Nominalzinssatz wird die jährliche Verszinsung verstanden, allerdings sind zusätzliche Kosten nicht berücksichtigt. Vgl. Effektivzinssatz

 

 

Nachlassinsolvenz

Steht fest, dass das Erbe nur aus Schulden besteht, kann man innerhalb von sechs Wochen seit Kenntnis von der Überschuldung anfechten. Die Anfechtungserklärung erfolgt über das Amtsgericht -in Baden-Württemberg über das Notariat.

Wird das verschuldete Erbe angenommen, so besteht die Möglichkeit beim Insolvenzgericht ein Nachlassinsolvenzverfahren zu beantragen.

 

Unser Rat: Mit Stellung des Antrags auf Nachlassinsolvenz haftet der Erbe nicht mehr mit seinem eigenen Vermögen für die Schulden des Erblassers.

 

 

O - Ordnung ist die halbe Finanzierung

Peter Zwegat beginnt weiß es: Ein paar gut eingerichtete Ordner bringen Ordnung ins Chaos verschaffen Ihnen den Überblick und erleichtern später die Suche.

Legen Sie die neuesten Unterlagen jeweils als zuoberst ab.

Trennen Sie die Inhalte eines Ordners durch sinnvoll beschriftete Trennblätter. Perfekt wird es, wenn Sie ein Inhaltsverzeichnis vorne in jedem Ordner anlegen.

 

Unser Rat: beginnen Sie z.B. mit einem roten Ordner für bezahlte Rechnungen und einem grünen Ordner für bezahlte Rechnungen.

Legen Sie vorn im roten Ordner auch ein Verzeichnis der monatlich wiederkehrenden Kosten (Miete, Strom, Wasser, Versicherungen, GEZ, Gebühren etc.) an.

 

 

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