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Bankrott

Umgangssprachlich sprechen wir von Bankrott, wenn Personen oder Unternehmen zahlungsunfähig (insolvent) sind. Bankrott wird so im Allgemeinen gleichgesetzt mit den Ausdrücken:Pleite, Konkurs, Verbraucherinsolvenz oder Insolvenz.

 

 

Im strafrechtlichen Zusammenhang bedeutet Bankrott eine ausgeführte oder geplante  Insolvenzstraftat nach §283 StGB. 

 

BankrottSchafft der Schuldner Vermögen beiseite, führt er absichtlich Handlungen zum Schaden der Gläubiger durch, oder manipuliert der Schuldner Bilanzen,  kann dies mit bis zu fünf Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden. Bei betrügerischem Bankrott erhöht sich das Strafmaß auf 10 Jahre Freiheitsstrafe.

 

Hier im Insolvenz-Ratgeber finden Sie praxiserprobte Ratschläge und verlässliche Informationen in den Themenbereichen

 

Private Insolvenz für Verbraucher     

 

Arbeitgeberpleite für Arbeitnehmer

 

Insolvenz & Sanierung für Unternehmer

 

Forderungsausfall für Gläubiger

 

 

Übrigens - „Über die Wupper gehen“

 

 

Diese Redewendung zur Umschreibung des Bankrotts entspringt der Lage des Wuppertaler Amtsgerichts: das befindet sich auf einer Insel inmitten der Wupper. So  muss, wer Insolvenz anmeldet, über die Wupper gehen, um zum zuständigen Gericht zukommen.